• Das zwiespältige Wesen der Berühmtheit wird in der Komödie „Frank“ auf skurrile Art behandelt

    Jetzt mach dir doch nicht so einen Kopf

    Der Sänger einer obskuren Rockband versteckt sein Gesicht in einem riesigen Plastikkopf – und seine Probleme mit der Welt gleich mit. „Frank“ ist ein ebenso exzentrischer wie liebenswerter Film über Genie und Wahn, Kunst und Leben

    Kinostart: 27.8.2015

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  • Was der Klimawandel für die Menschen bedeutet, zeigt der Dokumentarfilm „ThuleTuvalu“

    An den Enden der Welt droht das Ende der Welt

    Um den Klimawandel zu verstehen, braucht man keine Erklärungen von Professoren vor Bücherregalen. Manchmal ist es besser, sich die Menschen anzusehen, die ihn schon jetzt zu spüren bekommen. In der Arktis und der Südsee

    Kinostart: 13.8.2015

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  • Charleen will sich umbringen. Mike auch. Beide Teenager scheitern und müssen sich dem Leben stelle

    Das kann doch nicht alles gewesen sein

    Charleen will sich umbringen. Mike auch. Beide scheitern und müssen sich dem Leben stellen. In zwei neuen Kinofilmen geht es um Suizidversuche Jugendlicher. Sie nehmen das Thema ernst – ohne dabei selbst zu ernst zu werden

    Kinostart: 5.9.2015

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  • In „Taxi Teheran“ entdeckt der Iraner Jafar Panahi die Komödie als Mittel des Ungehorsams

    Das Leben ist stärker

    Die ganze iranische Gesellschaft trifft sich in einem Taxi, es wird gestritten, gelacht und geplappert. Am Steuer: der regimekritische Regisseur Jafar Panahi. Im formal superreduzierten „Taxi Teheran“ entdeckt er die Komödie als Mittel des Ungehorsams

    Kinostart: 20.7.2015

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  • Nächstenliebe? Damit haben die Erziehungsmethoden im Jugendheim Freistatt herzlich wenig zu tun

    Die Hölle auf Erden

    Nächstenliebe? Damit haben die Erziehungsmethoden im christlichen Jugendheim Freistatt herzlich wenig zu tun. Den jungen Wolfgang erwartet Ende der 60er-Jahre ein Klima der Angst, Misshandlungen sind an der Tagesordnung. Ein schonungsloser Film

    Kinostart: 24.6.2015

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  • Sebastian Schipper zeigt in „Victoria“ 140 Minuten Leben in einer einzigen langen Einstellung

    Atemlos durch die Nacht

    Ein Mädchen. Vier Freunde. Eine Nacht. Ein Banküberfall. Berlin. Sebastian Schipper zeigt 140 Minuten Leben in einer einzigen langen Einstellung und schafft so hochintensives Echtzeitkino

    Kinostart: 11.6.2015

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  • „Ein Junge namens Titli“ ist Anti-Bollywood-Kino mit blassen Farben und harten Realitäten

    Der einzige Schmetterling

    Du hier und nicht in Bollywood? „Ein Junge namens Titli“ zeigt in blassen Farben und ohne Tanzeinlagen die harte Realität eines Heranwachsenden in Indien, der einfach zu weich ist für diese patriarchalisch geprägte Gesellschaft

    Kinostart: 28.5.2015

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  • Auf dem Eliteinternat lernt der arabische Israeli Eyad sehr viel – vor allem über Diskrimierung

    Isoliert in Israel

    Soziale Diskriminierung kann ganz schön subtil sein – das merkt der arabische Israeli Eyad jeden Tag auf dem Elite-Internat. Das Coming-of-Age-Drama „Mein Herz tanzt“ von Eran Riklis ist ein vielschichtiges Plädoyer für kulturelle Verständigung

    Kinostart: 21.5.2015

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  • Ein iranischer Vampirwestern? Ja, den gibt es wirklich: „A Girl Walks Home Alone At Night“

    Iranian Vampire goes West

    Die coolste Vampirin der Welt kommt aus dem Iran. Sie treibt ihr Unwesen in der schwarz-weißen B-Movie-Welt von „A Girl Walks Home Alone At Night“ – einem Film mit wenig Handlung und sehr viel Atmosphäre

    Kinostart: 23.4.2015

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  • Für einen Hitler-Attentäter war Georg Elser lange ziemlich unbekannt. Oliver Hirschbiegel will das mit seinem Film ändern

    Ein unbequemer Held

    Der Handwerker Georg Elser wagte 1939 ein Attentat auf Hitler – und stand in der Erzählung des deutschen Widerstands dennoch lange im Schatten. Wie gut, dass Oliver Hirschbiegel ihn nun einem breiten Publikum bekannt macht. Nur leider ist sein Film ein wenig bieder

    Kinostart: 9.4.2015

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  • Weg von den Hippielehrern, rein in den Punk – in West-Berlin. Roehler verfilmt Roehler, wohltuend böse

    Vom Nachberlingehen

    Klarer Fall, wo es ein westdeutsches Internatskind in den 80er-Jahren hinzieht: nach West-Berlin. Raus aus dem Hippieleben der Eltern und Lehrer, rein in den Punk. So wie bei Oskar Roehler. Was der mit „Tod den Hippies!! Es lebe der Punk“ nun verfilmt hat – wohltuend böse

    Kinostart: 26.3.2015

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  • Wohin mit dem Atommüll? Edgar Hagen begibt sich auf die Suche nach dem sichersten Ort der Erde

    Was bleibt

    Wohin mit hochradioaktivem Atommüll? Die Frage stellt man sich nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt – doch bisher ist kein Endlager in Betrieb. Ein Dokumentarfilmer hat sich auf die Suche nach dem sichersten Ort der Erde gemacht

    Kinostart: 19.3.2015

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  • Ein Ding: Mit „Als wir träumten“ haben zwei alte Männer einen guten Film übers Jungsein gemacht

    Vollgas durch die Pubertät

    Dumme Sache. Da bricht der Jungsclique doch einfach so der Gegenpol weg. Mit der DDR zerbröckelt die Erwachsenenwelt, an der sie sich gerade reiben wollten. Also drehen sie richtig auf. In Andreas Dresens Film „Als wir träumten“

    Kinostart: 26.2.2015

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  • Der Spielfilm „Selma“ zeigt, wie Afroamerikaner in den 60er-Jahren um ihre Rechte kämpften

    Ein verdammt langer Marsch

    1965 machten sich Martin Luther King und seine Anhänger auf einen weiten Weg durch Alabama. „Selma“ erzählt davon – und noch viel mehr. Ava DuVernay hat einen ein vielschichtigen Dialogfilm über die Dynamik in der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung geschaffen

    Kinostart: 19.2.2015

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