Mademoiselle

Eindringlich-französische Liebesgeschichte

Kinostart: 21.2.2002 | Nana A. T. Rebhan | Kommentar schreiben | Artikel drucken
Wie eine kleine, ein wenig melancholische Liebesgeschichte von Eric Rohmer kommt dieser Film mit dem schlichten und doch so eindringlich französischen Titel daher. Die Pharmareferentin Claire (Sandrine Bonnaire) trifft auf einer Konferenz den Lebenskünstler Pierre (Jacques Gamblin), der sich mit Improvisationen bei Festen seinen Lebensunterhalt verdient. Die beiden fühlen sich magisch voneinander angezogen und erleben 24 gemeinsame Stunden. Doch die Realität holt beide - schneller als gewollt - wieder ein: Claire hat einen Mann und zwei kleine Kinder, sie kehrt nach Hause zurück.

Regisseur Philippe Lioret erzählt in bester französischer Art einen heiter bis melancholischen Liebesfilm mit eindringlich schönen Momenten. Dem Zuschauer geht es dabei ein wenig wie Claire: Er genießt die Momente und kehrt dann wieder in sein normales Leben zurück. Viel geändert hat sich dadurch nicht; aber warum auch, wenn die Momente doch schön waren, und er gerne an sie zurückdenkt.
(Nana A. T. Rebhan)

F 2000, Regie: Philippe Lioret, Buch: Emmanuel Courcol, Philippe Lioret, Christian Sinniger, mit Sandrine Bonnaire, Jacques Gamblin, OmU, Kinostart: 21.2.02 bei Alamode

Foto: Verleih


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