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Wer im Moment in Hollywood ein Remake oder einen dritten Teil einer Reihe drehen will, muss es offenbar in 3D tun. Wenn schon die Story kaum mehr Neues hergibt, sollen es wenigstens die Effekte rausreißen. Das kann misslingen ("Kampf der Titanen") oder auch richtig Spaß machen ("Toy Story 3"). Die Technik für einen Tanzfilm anzuwenden, ist dann nur folgerichtig, denn die Story ist ohnehin nicht das Wichtigste, sondern – das Tanzen.
Für den dritten Teil der Saga geht es nach New York, wo Tanzküken Moose (Adam Sevani aus Step Up 2 the Streets) etwas Anständiges studieren soll. Dummerweise stolpert er gleich am ersten Unitag über die verrückten Tänzer/innen der "House of Pirates", einer Gruppe von Tanzbesessenen unterschiedlichster Herkunft, die zusammen in einem alten Fabrikloft wohnen und trainieren. Crew-Chef Luke (Rick Malambri) nimmt ihn sofort in das Team auf, genau wie die geheimnisvolle Natalie (Sharni Vinson). Denn die Pirates brauchen mehr Tänzer für den "World Jam", einen internationalen Wettbewerb, den sie unbedingt gewinnen wollen. Dabei steht nämlich nicht nur die Ehre gegenüber den Erzfeinden der "House of Samurai" auf dem Spiel, sondern auch die Existenz der Truppe. Die Bank droht mit Zwangsräumung ihrer Wohn- und Arbeitsstätte, und mit dem nicht unerheblichen Dollargewinn wären sie ihre Schulden los. Bis es zum Großen Finale kommt, wird nicht nur mit harten Bandagen trainiert und gekämpft, sondern man knüpft auch zarte Bande. Luke und Natalie entwickeln nicht nur professionelles Interesse füreinander, und Moose entdeckt bei Kindheitsfreundin Camille (Alyson Stoner) ungeahnte Qualitäten.