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Nun sind im Remake-Business also die Teenager-Streifen der 1980er dran: Das "Karate Kid"-Original avancierte 1984 zum Kultfilm und war mitverantwortlich für einen Boom ostasiatischer Kampfsportarten in den USA und Westeuropa. Unvergessen auch, wie Mr. Miyagi mit seinen Essstäbchen eine Fliege fängt. Die Neuinszenierung hält sich sehr ans Original: Wieder zieht ein Einzelkindsohn mit seiner Mutter in eine fremde Stadt. Wieder wird er dort regelmäßig von den Schulschlägern verprügelt, wobei er wieder den Fehler begeht, ausgerechnet mit einer Freundin des Schulschlägeranführers anzubandeln. Wieder trifft er einen geheimnisvollen Hausmeister, der ihn in das Geheimnis des Karate einweist (Geheimnis: nicht wild zuschlagen, sondern die innere Balance finden). Und wieder stehen sich am Ende Einzelkindsohn und Schulschlägeranführer beim großen Kampfsportturnier gegenüber.
Einzige echte Neuerung und tatsächlich gelungener Drehbuchkniff: Statt nach Kalifornien erfolgt der Umzug dieses Mal nach China. So wird der Fremdfühl-Charakter für den Jungen noch höher und nebenbei kann ein halbwegs authentischer Blick auf das aktuelle Peking geworfen werden. Wenn man noch ein wenig überhöhen möchte, kann man diese Änderung auch als Ausdruck der in den letzten 26 Jahren deutlich verschobenen Balance zwischen den USA und Asien sehen – wo im Original noch der Asiate als Hausmeister in den Staaten jobbt, flüchtet nun die US-Mummy aus dem maroden Detroit, um einen Job in einer Pekinger Autofabrik anzutreten.
www.sonypictures.com/movies/thekaratekid
Website zum Film (englisch)
www.karatekid-film.de
Website zum Film (deutsch)
www.imdb.de
Infos zum Film in der Internet Movie Database
www.filmz.de
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