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Machen wir’s kurz: "Mit Dir an meiner Seite" von Julie Anne Robinson ist Zeit- und Geldverschwendung. Vor dem Besuch dieses "Films" wird hiermit eindringlich gewarnt. Selbst eingefleischten Fans des Teenie-Starlets Miley Cyrus – die sich in der Hauptrolle als Schauspielerin im dramatischen Fach versucht und auf ganzer Linie mit Aplomb scheitert – dürfte es Schwierigkeiten bereiten, die schier unendlichen 107 Minuten dieses drögen und faden Machwerks unbeschadet zu überstehen.
"Mit Dir an meiner Seite" entstammt der Feder des vielbeschäftigten Groschenroman-Schreibers Nicholas Sparks, dessen unselige, eskapistisch-melodramatische Schmonzetten seit nunmehr zehn Jahren von Hollywood treudoof adaptiert werden, weil sie in Form von musikalisch-kolportagehaften Montagen derart gut zu Popcorn, Cola und Trailer-Rolle passen, dass mitunter gar kein Unterschied auffällt. Im vorliegenden Fall verlief der Produktionsprozess allerdings umgekehrt: Sparks schrieb das Drehbuch zu "Mit Dir an meiner Seite" gemeinsam mit dem bis dato nicht weiter unangenehm aufgefallenen Jeff Van Wie und ließ danach erst die Romanversion folgen – nicht, dass es die auch noch gebraucht hätte. Robinson wiederum inszeniert das Cyrus-Vehikel mit der Routiniertheit der TV-Regisseurin, die sie ist, und bietet die ganze ästhetische Finesse einer Lindenstraßen-Episode auf, um Leuten mit der Aufmerksamkeitsspanne einer Twitter-Nachricht die Zeit zu vertreiben.
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