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Hochbetagten Menschen purzeln schon mal die Gebisse heraus, die künstlichen Darm- und Blasenausgangsbeutel platzen, die Libido und das Gedächtnis lassen nach, und um die Ecke lauert die nächste Hypoglokomie. Darüber hat Leander Haußmann einen in erster Linie geschmacklosen Film gemacht, so auffällig geschmacklos, dass man die Absicht dahinter erkennt: Haußmann will die Geronto-Themen enttabuisieren. Er will es, indem er die Alten – im Fall von "Dinosaurier" eine fidele Altersheimbesatzung, die gemeinsam gegen die Jugend opponiert und dem Bankhai das zu unrecht geklaute Eigenheim wieder abluchst – gewinnen lässt. Am Ende haben sich dann der alte Herr, der vom herzlosen Sohn entmündigt werden sollte, und die alte Dame gefunden, tüchtig zur Wehr gesetzt und den jüngeren, arroganteren, Stärkeren gezeigt, was eine Harke ist. Geholfen haben dabei Nadja Tiller und Walter Giller, Eva Maria Hagen, Ingrid van Bergen, die aussieht, als ob Hape Kerkeling sie doubeln würde, und Haußmanns Vater Ezard. Klamaukig und gut gelaunt spielen die Veteranen und Veteraninnen um die Wette, und das hätte auch alles wirklich lustig sein können.
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