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Julie Powell steckt – kurz vor ihrem 30. Geburtstag – in einer Krise: Ihre Freundinnen sind beruflich erfolgreicher. Sie ist mit ihrem Mann in eine Wohnung nach Queens umgezogen, die ihr nicht gefällt. Und die Pendelei zu ihrem Job in einem Großraumbüro in Downtown Manhattan kostet Nerven. Sie braucht etwas Neues in ihrem Leben, ein Ziel – und kommt auf eine ungewöhnliche Idee: In einem Jahr will sie sich durch den Kochbuchklassiker "Mastering the Art of French Cooking" kochen. 365 Tage, 524 Rezepte. Julie, die schon immer ein Faible für gutes Essen hatte, nimmt die Herausforderung an. Hummer töten, Sülze kochen, eine Gans entbeinen. Das ist Selbsttherapie am Herd. Denn was ist das Schönste am Kochen? Dass es einem nach einem schlechten Tag gelingt, ein wirklich köstliches Menü zu zaubern,
Während Julie also allabendlich in ihrer winzigen Küche unerschrocken den Kochlöffel schwingt, erkennt sie, dass das Leben lustvoller wird, je mehr man sich darauf einlässt. Kochbuchautorin Julia Child, die exzentrische und unverwechselbare Frau, die in den 1960er-Jahren die amerikanische Küche revolutionierte, wird ihr dabei zu einer merkwürdigen Vertrauten. Sie startet einen Blog, den sie "Das Julie/Julia-Projekt" nennt, um von ihren Erfahrungen zu berichten: Ob das Boeuf Bourguignon gelungen ist. Wie verdammt schwierig es ist, ein Ei zu pochieren. Oder einfach wie köstlich Schokoladenkuchen mit einer gehörigen Portion Butter schmeckt. Rasch gewinnt sie viele Fans und selbst die New York Times wird auf die bloggende Kochschülerin aufmerksam. Doch Julies Beziehung droht unter dem Experiment zu zerbrechen.
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