Der ehemalige Splatter-Regisseur Peter Jackson beendet mit "Die Rückkehr des Königs" seine überaus ehrgeizige und aufwendige "Der Herr der Ringe"-Trilogie. Abermals legt der Neuseeländer ein opulentes, mit knapp dreieinhalb Stunden Länge aber auch beschwerliches Schlachtengemälde vor, in dem vor allem die tollen Flugsaurier, Mammuts und Riesenspinnen begeistern.
Doch keine Sorge, das Böse mit all seinen garstigen Orgs und Trollen bekommt nach etwa zwölf Stunden Director’s-Cut-Gesamtlänge endlich seine gerechte Strafe. Und die guten Hobbits, Elben und Menschen finden dementsprechend ihr wohl verdientes Glück. Das Happyend ist also unausweichlich, und so wird sich in der schwülstigen letzten halben Stunde des Mammutwerks ausgiebig in den Armen gelegen und bei der titelgebenden Krönung so manche Freudenträne weggedrückt. Nach diesem auf über 300 Millionen Dollar Produktionsgesamtkosten geschätzten, wohl gigantischstem Projekt der Filmgeschichte will sich Peter Jackson nun um ein weiteres Relikt seiner Kindertage bemühen: Er hat vor, den Riesenaffen King Kong wieder zu beleben. Prima Idee. Dafür sollte ihm eine normale Spielfilmlänge genügen.
Jörg Buttgereit
(The Lord of the Rings: The Return of the King) Neuseeland, USA 2003, Regie: Peter Jackson, Buch: Fran Walsh, Philippa Boyens, Peter Jackson, nach dem Roman von J. R. R. Tolkien, mit Elijah Wood, Ian McKellen, Liv Tyler, Sean Astin, Viggo Mortensen, Cate Blanchett, Kinostart: 17. Dezember 2003 bei Warner Bros.
Foto: Verleih
www.lordoftherings.net
Website zum Film (englisch)
www.warnerbros.de
Mehr über den Film auf der Website des deutschen Verleihs
www.imdb.de
Infos zum Film in der Internet Movie Database
www.filmz.de
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