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Zack and Miri Make a Porno

Ewige Pseudo-Jugend

Kinostart: 13.8.2009 | Thomas Winkler | Kommentar schreiben | Artikel drucken

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Super Idee, die Zack da hat. Weil er ständig pleite ist, beschließt er zusammen mit seiner ebenfalls dauerklammen Mitbewohnerin und besten Freundin Miriam einen Porno zu drehen. Schließlich hat er sich ausgerechnet, wenn nur alle ihre Bekannten den Film kaufen, um ihnen beim Sex zuzusehen, wären sie aller Schulden ledig. Zack hat nur mit einem nicht gerechnet: dass aus Freundschaft Liebe werden könnte.

Kevin Smith, der mit "Clerks" (1994) dereinst mit minimalem Aufwand eine wundervoll verquatsche Verlierer-Komödie drehte, tut sich 15 Jahre später immer noch schwer, die damals geweckten Erwartungen zu erfüllen. Sicherlich: "Zack and Miri Make a Porno" hat seine Momente. Vor allem einige der spitzfindigen Dialoge, das Markenzeichen von Smith, sind wieder mal gelungen, und der Humor ist zumindest dann erträglich, wenn er ausnahmsweise mal von unterhalb der Gürtellinie auftaucht. Dann deutet der Film sein Potenzial an, dass er ein "Harry und Sally" hätte werden können für die Generation 2.0.

Doch leider fällt Smith seit seinem Debüt meist nichts anderes ein, als die immer gleichen pseudo-jugendlichen Charaktere durch die immer gleichen absurden Situationen zu jagen. Dass diese Menschen älter werden, dass sie endlich beginnen könnten, ein Leben zu leben oder sich zumindest danach zu sehnen, das ist bei Smith nicht vorgesehen. Mit Hilfe von Figuren, die längst zu Karikaturen ihrer selbst verkommen sind, feiert er lieber weiter die Weigerung, erwachsen zu werden.
Thomas Winkler

Zack and Miri Make a Porno, USA 2008, Buch & Regie: Kevin Smith, mit Seth Rogen, Elizabeth Banks, Traci Lords, Jason Mewes, Ricky Mabe u. a., 102 min, Kinostart: 13. August 2009 bei Senator

Foto: Verleih


www.zackandmiri.com
Website zum Film (englisch)
http://filmverleih.senator.de
Mehr über den Film auf der Website des deutschen Verleihs
www.imdb.de
Infos zum Film in der Internet Movie Database
www.filmz.de
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