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Denkt man an Japan, dann denkt man schnell auch an seine berühmten Samurai-Figuren: Eine der bekanntesten ist "Zatoichi", ein blinder mysteriöser Samurai und zugleich unnachahmlicher Schwertkämpfer, der auf seinen Wegen durchs alte Japan immer auf der Suche nach Gerechtigkeit ist und dabei in die unglaublichsten Situationen gerät.
Nun kommt eine neue Variante dieser Erzählung ins Kino, denn der meist altersweise Held wird jetzt zur jungen, schüchternen Heldin. Ichi heißt sie, die blinde Schwertkämpferin, und wird von der großartig besetzten Haruka Ayase verkörpert. Sie verdingt sich unerkannt als blinde Musikerin auf Wanderschaft und greift eigentlich nur zum Schwert, wenn wirklich Not an der Frau ist. Doch da sie einem tolpatschigen Samurai namens Toma begegnet, muss sie mehr als einmal ihre Kampfkunst unter Beweis stellen. Denn Toma braucht ein wenig zu lange für manch gefährliche Situation – er schafft es nie, seine Klinge rechtzeitig zu ziehen, dafür ist er aber mit dem Bambusstock umso schneller. So werden sie insgeheim zu einem eingespielten Team auf Wanderschaft, das alle im Unwissen darüber lässt, wer hier nun der eigentliche Könner ist. Nach und nach fängt das ungleiche Paar an, sich zu ergänzen. Ichi ist nämlich auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und lernte ihre Schwertkunst einst von ihrem Vater. Tomas Vater wiederum war ebenfalls ein großer Kämpfer. Aber Toma selbst ist traumatisiert: Er kann besagte Klinge eben nicht mehr ziehen, seit er seine Mutter als Kind unabsichtlich schwer verwundet hat. Gemeinsam beginnen sie gegen den Bandenführer Banki zu kämpfen, der einer Dorfgemeinschaft schwer zusetzt, und so kommen sie der Lösung ihrer beiden Vergangenheitsprobleme immer näher ... wenn da nicht ... nun, selbst schauen.
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