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Lisa Ray und Sheetal Sheth haben schon Erfahrung darin, vor der Kamera ihre Liebe gegen gesellschaftliche und familiäre Widerstände zu behaupten. Bereits in "Die verborgene Welt" verkörperten sie zwei Inderinnen, zwischen denen sich in den 1950ern zur Zeit der Apartheid in Südafrika eine Liaison anbahnte. In "I can't think straight", der ebenfalls unter der Regie von Shamim Sarif entstand, funkt es nun abermals zwischen den beiden sexy Schauspielerinnen. Nur sind die Schauplätze diesmal London und die jordanische Hauptstadt Amman und auch der kulturelle Hintergrund hat sich verändert.
Im Zentrum stehen zwei Frauen aus sehr traditionsbewussten Familien: Tala entstammt der palästinensischen Oberklasse Jordaniens, Leylas Verwandte sind gut situierte muslimische Migranten. Als die beiden einander von einem gemeinsamen Bekannten vorgestellt werden, kommen sie sich bei einem Trip nach Oxford näher und schon können die beiden Verliebten nicht mehr straight – also weder klar noch hetero – denken. Doch während die sonst eher zurückhaltende Leyla danach mutig genug ist, auch vor ihrer Familie offen zu ihrer Liebe zu stehen, schreckt die normalerweise recht forsche Tala davor zurück. Stattdessen verlässt sie London und reist zurück nach Jordanien, wo ihre Hochzeit bevorsteht.
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