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Was für eine Generationenfolge: Der Opa ist Geistlicher, der Papa
Wissenschaftler und der Sohn ein Auserwählter. Man ahnt es schon – in "Knowing"
geht es um die Essenz des menschlichen Daseins: Ist das Leben eine
wahllose Aneinanderreihung von Zufällen oder ist alles vorbestimmt und wenn ja, von wem? Die Auseinandersetzung mit dem hochphilosophischen Thema findet hier freilich nicht differenziert und
sensibel statt. Nein, wie es sich für einen ordentlichen
Katastrophen-Action-Mysterie-Blockbuster gehört, lässt es Regisseur
Alex Proyas ordentlich krachen.
An Calebs Schule wird eine
Zeitkapsel geöffnet, in die ehemalige Schüler/innen fünfzig Jahre zuvor
ihre Zukunftsvisionen eingeschweißt hatten. Caleb fällt eine ominöse
Zahlenreihe in die Hände, die sein Papa, der Astrophysiker John
Koestler, auch prompt entschlüsselt. Sie beinhaltet die Prophezeiung
der größten Katastrophen des vergangenen halben Jahrhunderts: Die
Terroranschläge vom 11. September 2001 oder der verheerende Tsunami
Ende 2004 im Indischen Ozean beispielsweise sind dort vermerkt, mit
Datum und der genauen Anzahl der dabei getöteten Menschen. Drei
Katastrophentermine stehen allerdings noch aus. Koestler macht sich
geradezu besessen daran herauszufinden, was das Papier für die Zukunft
bedeutet, und erfährt Erstaunliches wie auch zu Tode Erschreckendes.
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