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Der psychopathische Folterer John Kramer (Tobin Bell) alias Jigsaw ist im vierten Teil der erfolgreichen Horror-Serie gestorben. Doch dem Gesetz der Serie gehorchend, belebt man ihn in dem Fließbandprodukt "SAW V" zumindest in Rückblenden erneut zum Leben. Denn zum Glück hatte der Puzzle-Mörder einen geheimen Folterknecht, ausgerechnet einen rachsüchtigen Detective, der nun munter weiter Menschen quälen darf.
Darren Lynn Bousman, Regisseur der letzten drei "SAW"-Folgen, ist offenbar die Lust
an Torturen aller Art vergangen. Deshalb hat man konsequenterweise die
Regie an David Hackl übertragen, der für die bisherigen Filme die
unzähligen Folterfallen des Jigsaw-Killers entwarf. Wie spannend man
die sadistischen Spielchen mit profillosen Darstellern/innen im fünften Aufguss
noch finden mag, hängt sicher auch von der Konstitution der einzelnen
Betrachter/innen ab. Ich fand es jedenfalls zum Sterben langweilig. Vor "SAW
VI" graule ich mich jetzt schon.
Jörg Buttgereit
SAW
V, USA 2008, Regie: David Hackl, Buch: Patrick Melton, Marcus Dunstan,
mit Tobin Bell, Costas Mandylor, Scott Patterson, Betsy Russell, Mark
Rolston, ab 18, 92 min, Kinostart: 15. Januar 2009 bei Kinowelt
Foto: Verleih
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