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Das Hongkong-Kino hat ein neues Gesicht: Jaycee Chan macht seinem Vater Jackie Chan in "Die Reise des chinesischen Trommlers" als vielseitiger Charakterdarsteller alle Ehre. In dem Film spielt er den rebellischen Sohn einer mächtigen Untergrund-Legende, dessen Leben einen unvorhersehbaren Verlauf nimmt, als er einen großen Fehler macht ...
Der 20-jährige Sid ist Schlagzeuger in einem Nachtclub, wo er die Frau eines gefährlichen Gangsters kennen lernt und sich in sie verliebt. Das hätte er lieber nicht tun sollen, denn Stephen Ma fordert für die Ehrverletzung blutige Vergeltung, als er die beiden in flagranti erwischt. Daraufhin flieht Sid zusammen mit Ah Chius, einem Beschützer, in die Berge Taiwans. Dort hört er eines Tages ungewohnte Trommel-Klänge. Er folgt den Trommelschlägen hoch in die Berge und entdeckt eine Gruppe von Mönchen, die ohne jeden Luxus ein Einsiedlerleben führt.
Ihr einmaliger Stil, eine Kombination aus traditionellem chinesischen Trommeln, Kampfkunst und moderner Bühnen-Performance, fasziniert Sid sofort. Die Meisterung komplexerer Schlagtechniken bildet für ihn eine Herausforderung. Doch lernt er schon bald, dass Rhythmus und Harmonie beim Trommeln für die Mönche einen Weg zu spiritueller Erleuchtung darstellen. Der aufsässige junge Mann durchläuft einen schwierigen Lernprozess unter Anleitung der Meisterin Hong Dou, die ihn mit harten Aufgaben prüft – ihn beispielsweise Säcke voller Steine schleppen lässt –, bis er reif für die Weisheiten des Zen-Buddhismus ist und schließlich zu sich selbst findet.
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