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Mehr als andere Genres lebt der Horrorfilm von kleinen Variationen innerhalb eines eng umgrenzten filmischen Universums des Immergleichen. Das Funktionieren eines Horrofilms ist von kleinsten dramaturgischen Nuancen abhängig, die darüber entscheiden, ob er das Zeug dazu hat, den Zuschauern/innen schlaflose Nächte zu bereiten oder ob er eher zur unfreiwilligen Komik neigt. "Quarantäne" gehört zur ersten Kategorie: wie viele Genrevertreter zwar nicht sonderlich originell, dafür aber umso spannender.
Im Zentrum des Geschehens steht die Fernsehreporterin Angela Vidal (Jennifer Carpenter), die gemeinsam mit ihrem ständig filmenden Kameramann eine Nacht auf einer Feuerwache verbringt, um für ihre Fernsehsendung den Alltag der Feuerwehrmänner zu dokumentieren. Zunächst scheint es, als würde die Nacht relativ ereignislos vorübergehen, die Schicht plätschert vor sich hin und die einzige Frage ist, ob es einem der Feuerwehrleute vor dem Morgengrauen gelingen wird, das Herz der jungen Fernsehjournalistin zu erobern. Dann geht alles sehr schnell: Es kommt doch noch zum Einsatz – in einem alten Mietshaus gehen seltsame Dinge vor sich – und plötzlich finden sich Fernsehcrew und Feuerwehrleute eingeschlossen in ebenjenem Haus, das, unter Quarantäne gestellt, von einem Moment auf den nächsten zur Todesfalle wird.
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