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"Young@Heart" ist der Name eines Chors, bei dem der Altersdurchschnitt so um die 75 Jahre liegen dürfte. Ein Heimatchor ist das aber nicht, eher im Gegenteil: Die verrückten Alten schmettern gerne Punk-Songs wie "Should I Stay Or Should I Go" und "I Wanna Be Sedatet". Oder interpretieren "We're On A Road To Nowhere" von den Talking Heads neu.
Natürlich ist es hintersinnig, wenn Menschen am Ende ihres langen Lebens solche Stücke singen. Da wartet ja bereits das Jenseits auf sie. Doch das Gute daran: Diese Alten tragen es nicht nur mit Fassung, sie sind dabei auch noch fröhlich. Endlich ein paar Rentner/innen, mit denen man sich gern identifizieren möchte: Der schräge Humor, die Ironie und – ja – die pure Lebensfreude, die diese Alt-Punks an den Tag legen, ist einfach ansteckend. Dabei ist natürlich auch ihr Leben von Schicksalsschlägen nicht frei. Viele der Chormitglieder sind krank. Und ab und an bleibt ein Stuhl bei den Proben leer. Doch das gemeinsame Singen hält die Gruppe zusammen, darüber sind sich alle einig. Schließlich probt, singt und tourt der Chor aus Massachusetts in den USA schon seit über 25 Jahren gemeinsam.
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