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Der Buddy-Film läuft nach dem immer gleichen Muster ab: Zwei möglichst
unterschiedliche Charaktere, deren Aufeinandertreffen für humorige
Situationen sorgt, werden langsam zu allerbesten Freunden. So
unterschiedlich wie in dem österreichischen Film "Karo und der Liebe
Gott" allerdings waren die beiden künftigen Kumpels wohl selten: Ein
achtjähriges Mädchen trifft hier auf den Allmächtigen höchstselbst.
Und
das kam so: Karos Eltern trennen sich und das Kind beginnt in seiner
Verzweiflung den Herrn um Beistand anzurufen. Als der liebe Gott sich
dann tatsächlich meldet, tut er das übers Walkie Talkie und spricht ein
breites Wienerisch, aber scheint tatsächlich Einfluss auf ihre
Geschicke zu haben. Dann allerdings stellt sich heraus, dass der liebe
Gott in der Wohnung nebenan wohnt, ein eher knurriger Kauz mit einem
Alkoholproblem und Raucherhusten ist und außerdem einige ganz
menschliche Macken hat. Als er torkelnd auf die Straße läuft und
beinahe unters Auto kommt, fragt Karo entsetzt: "Kannst du nicht
überfahren werden?" Später stößt die Kleine vor zu den existentiellen
Fragen des Glaubens: "Bist du eigentlich auch geschieden? Weil du doch
keine Frau hast, aber trotzdem einen Sohn?"
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