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Verklemmter Single mit Autovermietungs-Nebenjob trifft auf kernige Kodderschnauze mit Faible für Illegalität und dem Herz am rechten Fleck ... Das Thema scheint heiß zu sein: Nach Sebastian Schippers Freundschaftsdrama "Ein Freund von mir" (2006), in dem Daniel Brühl den Klemmi und Jürgen Vogel seinen stetig schwätzenden Antipoden mit Autotick spielt, startet Christian Züberts Komödie "Hardcover" von einer ähnlichen Konstellation aus: Christoph (Lukas Gregorowicz) hat einen Minipli und einen Renault Twingo, und das sagt eigentlich schon alles. Er schreibt schlechte Groschenromankrimis, hofft auf den literarischen großen Wurf und freut sich darum, als er Dominik (Wotan Wilke Möhring) begegnet. Dieser sympathisch-bollerige Kleinstkriminelle wird für Christoph der Türöffner zu einer von Autoschiebung und Drogenhandel wimmelnden Halbwelt, in der der Autor endlich genug Recherchematerial für einen echten Roman wittert. Stattdessen erlebt er natürlich bösartige Großkriminelle (Justus von Dohnányi), die ihn unter Autoteilen schmoren lassen, er lernt osteuropäische Gogo-Tänzerinnen kennen und lieben und freundet sich mit seinem naiv-frechen, herzensguten Ganovenkumpel an.
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