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Nach der Big-Budget-Film-Veralberung "Fantastic Movie" hat es nun schon
das zweite Werk von Regisseur Jason Friedberg direkt auf die Liste der
100 schlechtesten Filme der Internet Movie Data Base geschafft. Das ist
fast schon seltsam, denn das Vorhaben, sich respektlos an der
Ikonographie erfolgreicher Filme abzuarbeiten, klingt ja erst einmal
verheißungsvoll. Schließlich liefert Hollywood allen satirewilligen Filmemachern/innen
ständig beste Vorlagen; seien es die Fabelwesen aus "Die Chroniken von
Narnia", "Der goldene Kompass" oder eben Comicverfilmungen wie "300".
Dieses ob seiner ideologischen Dümmlichkeit provozierende Werk
hat sicherlich eine Parodie verdient: Und so hangelt sich "Meine Frau,
die Spartaner und ich" ziemlich genau an der Handlung von "300"
entlang. Nur dass anstelle der ursprünglichen, auf ultraedel und
-brutal getrimmten Darsteller/innen sympathische B- und C-Promis wie Carmen
Electra mitspielen und nebenbei allerlei Auswüchse der Popkultur durch
den Kakao gezogen werden – mit Vorliebe Casting-Shows wie die
US-amerikanische Variante von "DSDS", nämlich "American Idol". Und damit das Ganze
auch ansehnlich wirkt, hat man einiges darauf verwendet, die filmische
Technik von "300" nachzuahmen. Die Parodie der legendären ersten
Zeitlupenkampfsequenz beginnt visuell ganz ähnlich, endet aber mit
einem von Held Leonidas an der Unterhose durch die Luft gewirbelten
Gegner.
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