Image 17255
Nach dem Drama "Freedom Writers" (2007) erprobt der amerikanische Regisseur Richard LaGravenese in seinem neusten Film "P.S. Ich liebe dich" das Komödienfach. Wieder mit Hilary Swank in der Hauptrolle inszeniert er diesmal eine heiter-romantische Geschichte über Liebe und Verlust. Die attraktive Holly Kennedy lebt mit Ehemann Garry, einem witzigen Iren, in Manhattan. Die beiden sind seit zehn Jahren verheiratet und lieben sich nach wie vor leidenschaftlich, als Gerry (Gerald Butler) plötzlich an einem Gehirntumor stirbt. Für Holly droht die Welt zusammenzubrechen, doch da meldet sich der Geliebte unerwartet zu ihrem dreißigsten Geburtstag zurück, mit einem Gruß in der Geburtstagstorte.
Der filmische Clou – wie der Filmtitel andeutet, sind zehn Briefe, die Holly posthum jeweils zu Beginn eines Monats erhält. Sie sollen die junge Frau ins Leben zurückholen und enthalten gute Ratschläge, zum Beispiel soll Holly einen Song in einer Karaoke-Bar singen und eine Irland-Reise mit ihren engsten Freundinnen unternehmen. Sie begegnet bei den ungewöhnlichen Aufgaben auch neuen Männern: Da ist Daniel, der Barkeeper, der ständig ins Fettnäpfchen tritt, weil er allen ungefiltert mitteilt, was er denkt, und der irische Musiker William.
In
der filmischen Adaption des gleichnamigen erfolgreichen Bestsellers
von Cecilia Ahern glänzt vor allem die zweimalige
Oscar-Gewinnerin Hilary Swank ("Million Dollar
Baby"). Es ist vor allem Swank, die ihr Publikum 126 Minuten bezaubert
bis zuletzt, wenn Hollys Traum in Erfüllung geht.
Susanne Gupta
(P.S., I Love You) USA 2007, Regie: Richard LaGravenese, Buch: Richard LaGravenese, Steven Rogers nach dem Roman von Cecilia Ahern, mit Hilary Swank, Gerard Butler, Lisa Kudrow, Kathy Bates, Harry Connick Jr., Gina Gershon, Jeffrey Dean Morgan. Kinostart: 17. Januar 2008 bei Tobis
Foto: Verleih
Kommentare
Dein Kommentar