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"Mama, ich bin tot", sagt der smarte Nick (Justin Chatwin, bekannt aus Steven Spielbergs "Krieg der Welten", 2005) zu seiner Mutter. Doch die ignoriert ihn einfach. Bis vor kurzem war die Welt für Nick noch in bester Ordnung. Er stand kurz vor dem Schulabschluss und es sah ganz danach aus, als könne aus ihm ein erfolgreicher Schriftsteller werden. Doch dann kommt es zu einer tragischen Verwechslung: Er wird von der asozialen und brutalen Klassenkameradin Annie (Margarita Levieva) verprügelt, die glaubt, Nick habe sie nach einem Einbruch an die Polizei verpfiffen. Annie und ihre Schläger halten Nick für tot und verscharren ihn in einem Abflussrohr im Wald. Doch so ganz hat die Gang Nick nicht ins Jenseits befördert. Fortan wandelt Nick im Schwebezustand zwischen Leben und Tod als ruheloser Geist durch die Gegend und versucht seine Rabenmutter, seine Freunde und Feinde darauf aufmerksam zu machen, dass er noch am Leben ist. Doch wie es sich für einen guten Geist gehört, ist er für seine Umwelt unsichtbar. Die Mädchen in seiner Klasse behandeln ihn wie Luft, er wird vom Laster überrollt, seine Mutti versteht ihn nicht mehr. Diese Szenen funktionieren als schöne Metapher für die Ängste und das sich Nichtverstandenfühlen von Heranwachsenden.
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