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Das Zauberflugzeug

Abschied vom Vater

Kinostart: 3.5.2007 | Susanne Sitzler | Kommentar schreiben | Artikel drucken

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Charly ist acht Jahre alt, als sein Vater, der als Flugzeugingenieur für die Regierung arbeitet, bei einem Unfall ums Leben kommt. Zu Weihnachten hatte er von ihm noch ein weißes Modellflugzeug bekommen – ein Geschenk, das bislang achtlos in Charlys Zimmer lag. Doch nun, nach dem Tod des Vaters, wird alles anders: Charlys Flugzeug scheint magische Kräfte zu entwickeln: Es leuchtet im Dunkeln und Charly glaubt, dass er mit ihm sprechen kann. Aber niemand, selbst seine Mutter nicht, will Charly glauben, dass sein Flugzeug fliegen kann. Allein Xavier, ein Arbeitskollege des Vaters, ist brennend an den Erzählungen des Jungen interessiert: Was, wenn Charly Recht hat?

In wunderschönen Bildern und mit einer einfühlsamen Filmmusik von Oscar-Preisträger Gabriel Yared erzählt Cédric Kahn in seinem ersten Kinderfilm die Geschichte des kleinen Charly. Weil das Kinopublikum sieht, was andere nicht sehen können, wird es schnell zu seinem Komplizen. "Bitte, Flugzeug, flieg!", hoffen wir mit Charly, damit das Geheimnis nicht in falsche Hände gerät. Spannend und verträumt ist "Das Zauberflugzeug", das beim Internationalen Lucas Kinderfilmfest 2005 ausgezeichnet wurde. Bösewichte und echte Freunde gibt es darin. Fast wie nebenbei streift der Film aber auch die Themen Abschied und Tod. Ein Film, der in seinen leisen Szenen mehr sagt als in den lauten.
Susanne Sitzler

(L'avion) Frankreich, Deutschland 2005, Regie: Cédric Kahn, Buch: Cédric Kahn, Ismaël Farroukhi, Raphaëlle Valbrune, mit Roméo Botzaris, Isabelle Carré, Vincent Lindon, Nicolas Briancon, Alicia Djémaï, Rodolphe Pauly, Sophie Guillemin, Kinostart: 3. Mai 2007 bei Farbfilm Verleih

Foto: Verleih


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