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Um ein Missverständnis gleich aus dem Weg zu räumen: In diesem Film geht es nicht um sieben notgeile Teenies, die in bester "American Pie"-Manier auf der Jagd nach dem ersten Sex sind. Der spanische Filmemacher Alberto Rodríguez erzählt zwar auch die Geschichte einer Jugend, allerdings nicht von ihrer Schönheit, sondern von ihrem Ende. Viel mehr noch: Wer erkennt, erwachsen zu werden, muss sich von der teeniehaften Unbeschwertheit verabschieden und erst einmal lernen, sich mit einer Reihe von persönlichen Enttäuschungen anzufreunden.
Der junge Tano sitzt in einem andalusischen Jugendknast und bekommt 48 Stunden Freigang, damit er an der Hochzeit seines älteren Bruders Santacana teilnehmen kann. Seine Freunde haben schlechte oder gar keine Jobs und leben auf Sevillas staubigen Straßen und in engen Wohnungen. Allesamt sind frustriert, doch als der verlorene Sohn für zwei Tage aufkreuzt, wird gefeiert, gesoffen und gevögelt, was das Zeug hält. Besonders Tanos bester Freund Richy, selber in kleinkriminellen Machenschaften verstrickt, lässt nichts unversucht, um seinen Kumpel wieder für Drogen, Schlägereien und Raubzüge zu begeistern. Doch Tano merkt schnell, dass sein leichtes Leben nicht mehr das Gleiche ist: Seine Freundin steigt zwar mit ihm ins Bett, aber beichtet ihm anschließend, dass sie längst einen anderen hat. Der Bruder gibt zu, nur aus persönlicher Resignation zu heiraten, und die Gang-Gewalt in der Stadt hat derart zugenommen, dass Tano schon bald zu einer harten Entscheidung gezwungen wird.
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