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Die Idee von "Offset" ist gut: In der komplizierten und vom Scheitern bedrohten Liebesgeschichte zwischen dem deutschen Drucker Stefan Fischer, auf Montage in Osteuropa, und der rumänischen Dolmetscherin Brindusa Hergehelegiu, die ihr Arbeitgeber und ehemaliger Liebhaber nicht freigeben will, soll sich auch das diffizile Verhältnis zwischen West und Ost spiegeln, die Konflikte zwischen Arm und Reich, die Komplikationen zwischen links und rechts des ehemaligen Eisernen Vorhangs.
Die gute Idee umgesetzt hat Didi Danquart, der Zwillingsbruder des bekannteren Dokumentarfilmers Pepe ("Höllentour", 2004), mit einer Alexandra Maria Lara in der Hauptrolle, die zu den Dreharbeiten nicht nur in ihr Heimatland Rumänien zurückkehren konnte, sondern auch zum ersten Mal mit ihrem Vater, dem Schauspielprofessor Valentin Platareanu, vor der Kamera stand. Auch der Rest der Besetzung ist illuster: Katharina Thalbach und Manfred Zapatka sorgen als Stefans ständig lamentierende, eher simpel gestrickte Eltern für eine humorige Note. Doch gerade in diesen Charakteren manifestieren sich alle Vorurteile des gesättigten Westens gegenüber den immer noch so fremden Nachbarn im europäischen Osten.
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