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Waschbären sind kleine wuselige Allesfresser, die sich offenbar hervorragend an die (US-amerikanische) Zivilisation angepasst haben und als unbestellte Untermieter bei den Menschen geschickt Lebensmittel abgreifen. Nur echten Bären sind sie leider nicht gewachsen. Und so schuldet der Waschbär Richie dem Bären Vincent einen Haufen Lebensmittel, die er ihm mopsen wollte. Gut, dass es die neue Wohnsiedlung in der Nähe gibt: Richie kann hier alles besorgen, braucht dafür aber die Hilfe der Waldtiere, denen er zunächst jedoch nichts von seiner Not erzählt ...
"Ab durch die Hecke" spielt lustvoll mit dem, was bei großen und kleinen Kindern nicht gern gesehen wird: dem Heißhunger auf ungesundes, süßes und fettiges Naschwerk. Denn das kommt auch bei der Tierposse am besten an, und man kann sich hemmungslos mitfreuen, wenn die Öffnung einer Packung Salsa-Chips mit Nacho-Cheese-Geschmack unter den Eichhörnchchen, Stinktieren, Igeln und Opossums eine wahre Sinnlichkeitsexplosion auslöst.
Dieser Aufhänger reicht, um eine satt mit Action gefüllte Buddy-Handlung anzuschieben, in der sich die kleinen und meist pelzigen Bewohner/innen des Waldes mit den gekonnt auf ihre langweilige Existenz reduzierten Menschen messen müssen. Fies und fremdartig erscheinen die Bewohner/innen der Vorortsiedlung: Sie hassen Unordnung und ungebetene Eindringlinge, führen dabei gleichzeitig ein Leben auf höchstem technischen Niveau. Da wird der Vorgarten zu einem Universum an Möglichkeiten und Gefahren, so dass bald herrliche Verfolgungsjagden einsetzen und mit von Gaskartuschen befeuerten Einkaufswagen selbst der Himmel erobert wird.
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