Schlesiens Wilder Westen

Kopaniec, früher Seifershau

Kinostart: 14.11.2002 | | Kommentar schreiben | Artikel drucken
"Ich kann besser an einem Ort leben, dessen Geschichte ich kenne", sagt ein junger Pole im Prolog dieses Films. Er lebt in Kopaniec, früher Seifershau - ein Dorf in Niederschlesien. Zwischen dem Früher und dem Heute lag die Vertreibung der Deutschen und die Neuansiedlung der Polen, oft selbst Vertriebene aus der heutigen Ukraine. Das Dorf ist Mittelpunkt des Films und Bindeglied zwischen den früheren und heutigen Bewohnern. Die jüngeren Polen sind mit den Besuchen der ehemaligen deutschen Einwohner aufgewachsen. Die Lebensgeschichten der älteren Polen und Deutschen erzählen von Krieg und Vertreibung, aber auch von der Zeit, als man gemeinsam im Dorf lebte, direkt nach dem Krieg. "Der Wilde Westen" wurde die Region damals in Polen genannt.
"Schlesiens Wilder Westen" fragt, was Heimat ist: ein Ort, ein Mensch, ein Gefühl, eine Erinnerung?
Pressetext: Akademie der Künste; fluter hat den Film leider vorab nicht gesehen.

Dokumentarfilm D 2002, Buch und Regie: Ute Badura, Kinostart: 14. November 2002 bei Ute Badura (Eigenverleih)

Foto: Verleih


www.imdb.de
Ute Badura in der Internet Movie Database




Kommentare

(Anmerkung der Redaktion: Kommentare werden manuell während der Redaktionszeit freigeschaltet.)

Dein Kommentar

Kommentar schreiben

(Anmerkung der Redaktion: Kommentare werden manuell während der Redaktionszeit freigeschaltet.)